In den letzten Jahren haben sich viele städtische Bibliotheken neu ausgerichtet und setzen vermehrt auf digitale Angebote und Arbeitsplätze. So wollen sie besonders bei jungen Menschen Interesse für ihre Dienstleistungen wecken. Mit der neuen Natalia-Ginzburg-Bibliothek beschreitet die Gemeinde Castel Maggiore einen anderen Weg: Sie gab ein Gebäude in Auftrag, das sich einer traditionellen Wissens- und Kulturvermittlung verschreibt. Um trotzdem gegen die digitale Konkurrenz von Streamingdiensten und Social Networks bestehen zu können, erweiterte die kleine italienische Gemeinde im Norden Bolognas die Anforderungen an das analoge Portfolio ihrer Bibliothek. In dem neuen Gebäude sollten der ausleihbaren Literatur Veranstaltungen, Ausstellungen und Konferenzen zur Seite treten.
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