Jetzt geht’s rund

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Teepott in Warnemünde, Ulrich Müther und Erich Kaufmann, 1968

Schalenkonstruktionen aus Beton bieten die Möglichkeit, große Flächen mit äußerst wenig Material zu überspannen. Ein wunderbares Beispiel hierfür ist der „Teepott“ in Warnemünde mit seinem Dach aus drei hyperbolischen Paraboloidschalen. Zusammen mit dem Leuchtturm wurde er zum Wahrzeichen der Stadt. Jetzt geht’s rund weiterlesen

Alter Hafen setzt neuen Kurs

Es ist nicht ganz einfach, einen stimmigen Übergang zwischen zwei Stadtvierteln mit unterschiedlichen Funktionen zu finden, noch dazu, wenn sie sich in der Bebauung deutlich unterscheiden. In Wismar ist dies gelungen. In der alten Hansestadt vermitteln nun zwei markante Neubauten zwischen den Speichern des ehemaligen Hafenviertels und den Gebäuden der benachbarten Altstadt. Das funktioniert über eine Staffelung der Dachflächen sowie durch verklinkerte Fassaden und Giebel. Die Schifferhus und Lotsenhus getauften Gebäude beherbergen 32 Ferienwohnungen und mehrere flexibel aufteilbare Gewerbeeinheiten. Alter Hafen setzt neuen Kurs weiterlesen

Vom Regen in die Traufe

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Notre Dame in Amiens (Frankreich), 13. Jahrhundert
Die Ableitung des Regenwassers erfolgt über Wasserspeier

In unseren Breiten ist eine Sache sicher: es wird regnen. Früher oder später. Und wenn es soweit ist, wird die Entwässerung von Dachflächen entscheidend. Das Wasser, welches über die Dächer gotischer Kathedralen fließt, wird über Wasserspeier freigegeben und verteilt sich auf seinem Weg zum Boden in viele kleine Tropfen. Die Gebäudehöhe macht’s möglich. Vom Regen in die Traufe weiterlesen