Bedachung mit Struktur

Leistendeckung klein
Leistendeckung mit patentierter Leiste

Im Zuge der industriellen Revolution des 19. Jahrhunderts begann man, Metalle in Fabriken in bis dahin ungekannten Mengen herzustellen. Auch Zink gehörte hierzu. Bei einer bestimmten Temperatur gelang es, den Werkstoff durch walzen in Bleche zu formen, und nun stellte sich die Frage nach seinen Einsatzmöglichkeiten. Bedachung mit Struktur weiterlesen

Wettkampf im Höhlentempel

Auf den ersten Blick scheint ein Sportstadion wenig mit einer jahrtausendealten buddhistischen Höhlentempel-Anlage gemeinsam zu haben. Doch dem international tätigen Architekturbüro Populous ging es beim Entwurf des Datong Sports Center darum, bedeutende historische und geografische Besonderheiten der chinesischen Stadt Datong in die Architektur zu übertragen. Besonders die Yungang-Grotten dienten als Inspirationsquelle. Sie liegen etwa 16 km vom Stadtzentrum Datongs entfernt und beherbergen buddhistische Tempel, die größtenteils im 5. und 6. Jahrhundert aus dem Sandstein herausgeschlagen wurden. Die 252 Grotten von Yungang stellen gemeinsam die größte erhalten gebliebene Höhlentempel-Anlage Chinas dar und gehören seit 2001 zum UNESCO Weltkulturerbe. Wettkampf im Höhlentempel weiterlesen

Schattenfugen auf dem Dach

Das 19. Jahrhundert kannte für das Material Zink die sogenannte Rinnendeckung zur Eindeckung von Dachterrassen oder Balkonen. Die Technik zeichnet sich zum einen dadurch aus, dass sie auf sehr flach geneigte Flächen angewandt wurde. Zum anderen bietet sie keine Stolperfallen, welche bei einer Eindeckung mit einem Leisten- oder dem Stehfalzsystem nicht zu vermeiden gewesen wären. Die Wasserführung erfolgte über kleine Rinnen, welche zwischen den einzelnen Blechen angebracht und mit einem Profil geschlossen wurden.

Rinnendeckung Zeichnung
Rinnendeckung

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Zweite Jugend für verwaiste Textilfabrik

Seit den 1930er Jahren behauptet sich eine kleine Textilfabrik im belgischen Kortrijk gegen die zunehmende Urbanisierung in ihrem Umfeld. Im Laufe der Jahrzehnte umschlossen immer mehr Wohngebäude die mittlerweile leerstehende Produktionsstätte. Lange Zeit blieb die Fabrik inklusive angeschlossener Direktorenwohnung ungenutzt und unbewohnt. Sie entwickelte sich zu einem störenden Fremdkörper, dem die Nachbarn gerne den Garaus gemacht hätten. Das änderte sich erst mit Caroline Vanbiervliet. Die Architektin war auf der Suche nach einem Heim für ihre fünfköpfige Familie samt neuen Räumlichkeiten für ihr Architekturbüro. Zweite Jugend für verwaiste Textilfabrik weiterlesen

Jetzt geht’s rund

teepot klein
Teepott in Warnemünde, Ulrich Müther und Erich Kaufmann, 1968

Schalenkonstruktionen aus Beton bieten die Möglichkeit, große Flächen mit äußerst wenig Material zu überspannen. Ein wunderbares Beispiel hierfür ist der „Teepott“ in Warnemünde mit seinem Dach aus drei hyperbolischen Paraboloidschalen. Zusammen mit dem Leuchtturm wurde er zum Wahrzeichen der Stadt. Jetzt geht’s rund weiterlesen

Alter Hafen setzt neuen Kurs

Es ist nicht ganz einfach, einen stimmigen Übergang zwischen zwei Stadtvierteln mit unterschiedlichen Funktionen zu finden, noch dazu, wenn sie sich in der Bebauung deutlich unterscheiden. In Wismar ist dies gelungen. In der alten Hansestadt vermitteln nun zwei markante Neubauten zwischen den Speichern des ehemaligen Hafenviertels und den Gebäuden der benachbarten Altstadt. Das funktioniert über eine Staffelung der Dachflächen sowie durch verklinkerte Fassaden und Giebel. Die Schifferhus und Lotsenhus getauften Gebäude beherbergen 32 Ferienwohnungen und mehrere flexibel aufteilbare Gewerbeeinheiten. Alter Hafen setzt neuen Kurs weiterlesen

Ein neues Kleid

buckingham palast klein
Buckingham Palast, London, Fassade von Aston Webb aus dem Jahr 1913

Der Buckingham Palast wurde in den letzten Jahrhunderten mehrfach umgebaut. Die Hauptfassade, welche wir heute sehen, ist ein Ergebnis der Umbaumaßnahmen des frühen 20. Jahrhunderts. Falls dem altehrwürdigen Gebäude in Zukunft nochmals eine solche Auffrischung zugutekommt, werden neben Aspekten des Denkmalschutzes sicherlich auch Maßnahmen zur energetischen Ertüchtigung mit einfließen. Denn neben dem Wunsch nach einer neuen Ästhetik ist Bauherren heute vor allem die energetische Leistung einer Fassade wichtig. Ein Großteil des Baubestandes aus den 60er und 70er Jahren entspricht nicht mehr den heutigen Anforderungen. Eine sehr große Anzahl an Bestandsgebäuden wird deshalb jährlich nachträglich an der Fassade gedämmt. Die Wahl des einzusetzenden Systems sollte aber nicht nur aufgrund der Anschaffungskosten getroffen werden. Auch die Wartungs- und Instandhaltungskosten, die Lebensdauer der Fassadenbekleidung sowie ökologische Gesichtspunkte sollten einbezogen werden. Ein neues Kleid weiterlesen

Tiere suchen ein Zuhause – VMZINC hat‘s gebaut

Hoch hinaus ging es in unserem letzten Blogbeitrag. Diesmal ändern wir die Blickrichtung und zeigen, dass Einfamilienhäuser noch lange nicht die kleinsten Bauwerke sind, die sich mit VMZINC realisieren lassen. Es geht noch zierlicher. Die Bewohner laufen dann allerdings eher auf vier Pfoten als auf zwei Beinen oder sie erheben sich in die Lüfte. Tiere suchen ein Zuhause – VMZINC hat‘s gebaut weiterlesen

Zink ohne Scheuklappen: Wenn fehlende Tradition zum Vorteil wird

In Europa wird seit Jahrhunderten mit Zink gebaut. Es dient zur Dacheindeckung, für die Dachentwässerung und immer öfter zur Gestaltung von Fassaden. Die Art, wie Zink bei uns eingesetzt wird, folgt einer jahrhundertealten Tradition. Die Verarbeitung an Dach und Fassade beruht auf bewährten Handwerkstechniken. Zink ohne Scheuklappen: Wenn fehlende Tradition zum Vorteil wird weiterlesen