Dreiklang in Zink

Die Cité Artisanale im französischen Aubervilliers vereint drei verschiedene Zink-Lösungen an der Außenhülle. Der von Badia Berger Architectes entworfene Bau zieht bewusst eine Verbindung zwischen einer funktionalen Dreiteilung und dem Zink-Dreiklang an der Fassade. Stehfalztechnik, Sinus-Profile und Steckfalzpaneele bekleiden einen großen Teil der Flächen. Die gravierte Oberfläche AZENGAR sorgt als verbindendes Element dafür, dass sich dieses Trio zu einem stimmigen Ganzen zusammenfügt. Ein Mix aus den drei Nutzungsarten Wohnen, Handwerk und Handel teilt sich den Raum im Inneren des Gebäudekomplexes.

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Mit Konsequenz zum neuen Hörsaal

An der Universität Bielefeld führen die Straßen auf dem Campus so blumige Namen wie „Gedankengang“, „Aufklärung“ oder „Obere Randbedingung“. Demgegenüber wirken die Bezeichnungen für die Universitätsgebäude schon fast langweilig. So bekam das neue Hörsaalgebäude an der Straße „Konsequenz“ den Namen „Y“. Es liegt direkt neben dem Gebäude „Z“, in dem sich die Erziehungswissenschaften tummeln. Weniger nüchtern als der Name ist das Erscheinungsbild des neuen Hörsaalgebäudes. Es hebt sich mit einer hellen Zinkfassade in der Oberfläche AZENGAR von den bestehenden Gebäuden ab, Fensterbänder in einer goldenen Farbgebung sorgen für optische Kontraste.

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In guter Nachbarschaft

Eine nicht zu unterschätzende Eigenschaft von Zink tritt im Zusammenspiel mit anderen Materialien zutage: Scharen oder Paneele aus Zink lassen sich hervorragend mit anderen Oberflächen kombinieren. Ein Erweiterungsbau für ein Krankenhaus in Adelaide zeigt ein solches Miteinander in der Praxis. Terracotta-Elemente ergänzen sich mit gezielt eingesetzten Zinkflächen zu einem stimmigen Gesamtbild.

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Im Urlaub zuhause

Es gibt Gebäude, die heben sich von ihrem Umfeld ab. Sie wollen auffallen, zeigen, dass sie besonders sind. Demgegenüber stehen Bauwerke, die sich eher einfügen, die demonstrieren, dass sie zu dem Platz gehören, an dem sie verortet sind. Dieser zweite Ansatz ist oft inmitten von beeindruckenden Naturlandschaften zu finden. Die Umgebung inspiriert die Beteiligten, mit Respekt zur Natur vorzugehen und ihre Bauwerke nicht in Konkurrenz zu dieser zu stellen. Natürlich existieren diese beiden Pole selten in Reinkultur, dazwischen ist Raum für viele Varianten. Und selbst Projekte, bei denen die natürliche Umgebung im Mittelpunkt steht, wollen zumindest im Einklang mit dieser Schönheit in Erscheinung treten.

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Gipfeltreffen mit Weitblick

Mit dem David Rubenstein Forum hat die University of Chicago ein neues Kommunikationszentrum für den wissenschaftlichen und intellektuellen Austausch bekommen. Große Glasflächen auf der Front- und Rückseite erlauben einen weitläufigen Blick auf das Stadtzentrum im Norden, den Lake Michigan sowie die südlichen Stadtteile. Die Öffnungen sollen einen Geist von Offenheit, Verbundenheit und Engagement für die umliegenden Viertel und die umgebende Natur ausdrücken. Eine Außenhülle aus Zink umschließt die Seiten des Gebäudes und verbindet sich mit den Glasflächen zu einer markanten Landmarke. Der Entwurf des Architekturbüros Diller Scofidio + Renfro aus New York trägt dem hohen Ansehen des Lehrinstituts Rechnung, das zu den renommiertesten in den USA gehört.

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Einkaufszentrum in Falten gelegt

Wie verleiht man einem Einkaufszentrum eine verlockende und aufsehenerregende Anziehungskraft? Zum Beispiel mit einem riesigen Halstuch, über 100 Meter lang und mehrere Stockwerke hoch, das rund um den Eingang und eine Ecke des Gebäudes drapiert ist. Das Architekturstudio Practice Design Pvt. Ltd entwickelte diese Idee für das Esplanade One in der indischen Stadt Bhubaneswar. Die Wurzeln für die symbolische Wahl eines Halstuchs liegen in der historischen Handwerkstradition der Region und sind durchaus eine Anmerkung wert, wirklich außergewöhnlich ist aber, auf welche Weise die Idee konkret Gestalt annahm.

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Auf Odins Spuren

Auf seinem Pferd Sleipnir – dem Dahingleitenden – begab sich Odin auf ausgedehnte Reisen durch die Welten von Göttern, Menschen und anderen sinistren Gestalten. Laut einer norwegischen Sage ist das majestätische Dahingleiten des Gottes an einem bestimmten Berg in eine eher holprige Angelegenheit umgeschlagen. Bei einem Flug über Norwegens Fjordlandschaft krachte der achtbeinige Sleipnir auf diesen Berg und hinterließ einen mächtigen Hufabdruck, welcher den Gipfel nachhaltig umformte. Der Berg heißt heute Hoven und der Bezug zwischen dem Berg und dem norwegischen Wort Hov, zu Deutsch Huf, drängt sich förmlich auf.

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Mit altem Schwung ins neue China

Die traditionelle Architektur Chinas hat nicht zuletzt durch einschlägige Kinofilme den Weg ins kollektive Gedächtnis der westlichen Welt gefunden. Die Shaolin-Mönche lassen grüßen. Doch Bilder aus dem modernen China haben diese selektive Wahrnehmung erweitert, wenn nicht gar ersetzt. Die Millionenstädte mit ihren Hochhauslandschaften sind in den Medien überaus präsent. Shanghai tritt mit seiner Skyline in Konkurrenz zu New York. Die alten Tempel und Paläste mit ihren leuchtenden Farben und geschwungenen Dächern scheinen zunehmend in den Hintergrund zu rücken. Doch es gibt auch Bauprojekte, die diesem Trend entgegen wirken. Das zeigt ein Wohnkomplex in Suzhou.

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