Das Wohnungsbauprojekt Spanjoletten im Göteborger Stadtviertel Kipplan widmet sich einer Neuinterpretation der Backsteinarchitektur des 19. Jahrhunderts. Es zitiert die facettenreichen Bauwerke des nahegelegenen Hafenviertels und ist tief in der Industriegeschichte des Quartiers verwurzelt. Als Teil eines größeren Erschließungsvorhabens befindet es sich auf dem Gelände der ehemaligen Beschlägefabrik „Fixfabriken“. Das Hauptgebäude der Fabrik blieb erhalten und beherbergt heute Wohnungen und ein Restaurant. Um dieses Gebäude gruppiert sich nun ein Ensemble aus mehreren neuen Bauwerken unterschiedlicher Höhe.
Neues Leben für alte Ziegel weiterlesenSchlagwort: Zinkdach
Das Racing Team arbeitet im grünen Bereich
Die Stadt Oxford ist für ihre altehrwürdige Universität bekannt. Ihre Anfänge reichen bis ins Hochmittelalter zurück. Doch in Oxford gibt es noch eine zweite, deutlich jüngere Universität: die Oxford Brookes University. Rund 160 Jahre alt, hat sie sich von einer Kunsthochschule zu einem Polytechnikum entwickelt und erhielt erst spät den Status einer Universität. Anfang der 1990er Jahre sorgte eine neue Gesetzgebung im Vereinigten Königreich dafür, dass Dutzende Polytechnika diesen Aufstieg vollzogen und Cambridge und Oxford an die Seite traten.
Das Racing Team arbeitet im grünen Bereich weiterlesenKantiger Fels in der Brandung
Die englische Hafenstadt Whitehaven war in vergangenen Zeiten ein Ausgangspunkt für den Handel mit den britischen Kolonien an der Ostküste Nordamerikas. In der Mitte des 18. Jahrhunderts entwickelte sich die Stadt durch die Einfuhr von Tabak aus Maryland und Virginia zu einem der größten Tabakhäfen Englands. Gleichzeitig war Whitehaven eine der ersten beiden Städte, die im nachmittelalterlichen England vollständig neu geplant wurden. Die Stadt gilt als das am besten erhaltene Beispiel für die georgianische Architektur. Obwohl die Beweislage nicht eindeutig ist, sind insbesondere lokale Historiker davon überzeugt, dass die damals neu angelegten rechtwinkligen Straßenzüge, die Blaupause für den Bau Manhattans lieferten.
Kantiger Fels in der Brandung weiterlesenKirche in Zink
Der Bau der Biggetalsperre in den 1960er Jahren bedeutete den Untergang für die Ortschaft Listernohl. Sie versank mitsamt der alten Kirche in den Fluten des neuen Wasserspeichers im Sauerland. Die Bevölkerung wurde umgesiedelt und erhielt mit Neu-Listernohl ein neues Zuhause in der Nähe des Stausees. Auch die alte katholische Pfarrkirche erhielt ein neues Gegenstück, dessen Kirchturm wurde mit einer Metallhülle bekleidet.
Kirche in Zink weiterlesenNeue Perspektive: Die fünfte Fassade rückt ins Bild
Als der Bau eines neuen Hauptquartiers für die Genossenschaft CIA anstand, gab es gute Gründe, in ein repräsentatives Aushängeschild zu investieren. Die Commercianti Indipendenti Associati hat klein begonnen, sie wurde im Jahr 1959 in der Stadt Forlì von zehn lokalen Kaufleuten gegründet. Doch heute ist sie ein Teil von Conad, der größten Kooperative unabhängiger Einzelhandelsunternehmer Italiens. Allein für die im Nordosten des Landes beheimatete Genossenschaft CIA arbeiten heute über 14.000 Menschen.
Neue Perspektive: Die fünfte Fassade rückt ins Bild weiterlesenDie Architektur zum Wein
Einst war der Fluss Douro die Hauptverkehrsader für den Portwein-Transport. Über sie wurde der Portwein aus dem Anbaugebiet Alto Douro flussabwärts zu den großen Portweinkellereien in den Städten Porto und Vila Nova de Gaia verschifft. Heute übernehmen Lkws diesen Transport. Der Handel mit Portwein prägt Vila Nova de Gaia jedoch bis heute. In den Kellereien und Lagerhäusern reift der süße Wein mindestens zwei Jahre, teilweise auch viel länger. Die Stadt ist das Zentrum der portugiesischen Portweinproduktion und die Hallen der Produzenten an der Uferpromenade des Douro ziehen viele Touristen an.
Die Architektur zum Wein weiterlesenRuheort zwischen See und Skyline
Bereits in der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts, als der Venezianer Marco Polo auf seinen Reisen das chinesische Reich durchquerte, war Suzhou die Seidenhauptstadt des Landes. Bis heute konnte die Stadt ihre führende Position in der Seidenproduktion behaupten. Das 2500 Jahre alte Suzhou ist mittlerweile eine Millionenmetropole und ein Zentrum der Hightech-Industrie. Ein Wahrzeichen der Stadt ist das „Gate to the East“, ein 300 Meter hoher Zwillingsturm, dessen obere Etagen sich zu einem gigantischen Bogen verbinden. Der Wolkenkratzer unterstreicht die Bedeutung der Stadt für das moderne China. Zu seinen Füßen, eingebettet zwischen ein Kampferbaum-Wäldchen und das Ufer des Jinji-Sees, wurde ein Pavillon gebaut, der die traditionelle und die moderne Seite Chinas vereint.
Ruheort zwischen See und Skyline weiterlesenDie Rückkehr des Königs
Ein Whisky braucht Zeit, um seinen Geschmack zu entfalten und um seinen Wert zu steigern. Eine Destillerie, die neu beginnt, ist deswegen auf eine gute Strategie angewiesen. Sie muss die Zeit überbrücken, in der zunächst nur junge Jahrgänge zum Verkauf angeboten werden können.
Die Rückkehr des Königs weiterlesenHeilsame Architektur im Strafvollzug
Kaum jemand würde beim Anblick des zweigeschossigen Gebäudes in der britischen Küstenstadt Southampton vermuten, dass sich hinter dem freundlichen Antlitz die humanere Version einer Justizvollzugsanstalt verbirgt. Das Gebäude fügt sich fast nahtlos in das viktorianisch geprägte Umfeld ein, doch das helle Ziegelmauerwerk und die grünen Zinkdächer weisen darauf hin, dass es sich um einen kompletten Neubau handelt. In der Straßenansicht präsentiert es sich wie ein Ensemble aus drei Einfamilienhäusern. Erst auf den zweiten Blick wird deutlich, dass die einzelnen Baukörper miteinander verbunden sind.
Heilsame Architektur im Strafvollzug weiterlesenDem Handel geht ein Licht auf
Im Dezember prägen die Weihnachtsmärkte mit ihren stimmungsvoll beleuchteten Ständen und Hütten wieder das Bild vieler deutscher Innenstädte. Doch Märkte gibt es in den unterschiedlichsten Formen. Außerhalb der winterlichen Festtage sind Wochenmärkte mit mobilen Ständen ein gewohnter Anblick. Daneben gibt es auch noch die großen Markthallen, in denen ohne Pause Waren gehandelt werden. Der neue städtische Markt in der kleinen portugiesischen Ortschaft Vila Nova de Foz Côa beschreitet einen etwas anderen Weg.
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