Mit Schwung in Richtung Westen

Auf ihrem fast 1000 Kilometer langen Weg von Belarus bis zur Ostsee fließt die Memel auch an der Stadt Kaunas vorbei. Die zweitgrößte Stadt Litauens zählt zu den wichtigsten wirtschaftlichen Zentren des Landes. Hier haben sich viele – auch internationale – Unternehmen niedergelassen. Besonders die Textilindustrie ist in der Region historisch verwurzelt. Auch das Unternehmen „Kauno baldai“ hat seinen Stammsitz in Kaunas, direkt am Ufer der Memel. Der Name „Kauno baldai“ bedeutet „Möbel aus Kaunas“ und das Unternehmen hat sich seit fast 150 Jahren auf Polstermöbel spezialisiert. Allerdings reicht das Einzugsgebiet weit über Litauen hinaus. In Skandinavien, den Benelux-Staaten und in Deutschland herrscht eine starke Nachfrage nach den Polstermöbeln von Kauno baldai. Besonders in Deutschland hat das Unternehmen seinen Kundenstamm kontinuierlich ausgebaut und das Produktsortiment gezielt an die spezifischen Anforderungen des Marktes angepasst. Um sich für weiteres Wachstum zu wappnen, hat das Unternehmen nun ein neues Werk gebaut.

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Kantiger Fels in der Brandung

Die englische Hafenstadt Whitehaven war in vergangenen Zeiten ein Ausgangspunkt für den Handel mit den britischen Kolonien an der Ostküste Nordamerikas. In der Mitte des 18. Jahrhunderts entwickelte sich die Stadt durch die Einfuhr von Tabak aus Maryland und Virginia zu einem der größten Tabakhäfen Englands. Gleichzeitig war Whitehaven eine der ersten beiden Städte, die im nachmittelalterlichen England vollständig neu geplant wurden. Die Stadt gilt als das am besten erhaltene Beispiel für die georgianische Architektur. Obwohl die Beweislage nicht eindeutig ist, sind insbesondere lokale Historiker davon überzeugt, dass die damals neu angelegten rechtwinkligen Straßenzüge, die Blaupause für den Bau Manhattans lieferten.

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Kirche in Zink

Der Bau der Biggetalsperre in den 1960er Jahren bedeutete den Untergang für die Ortschaft Listernohl. Sie versank mitsamt der alten Kirche in den Fluten des neuen Wasserspeichers im Sauerland. Die Bevölkerung wurde umgesiedelt und erhielt mit Neu-Listernohl ein neues Zuhause in der Nähe des Stausees. Auch die alte katholische Pfarrkirche erhielt ein neues Gegenstück, dessen Kirchturm wurde mit einer Metallhülle bekleidet.

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Ein Krankenhaus zeigt Profil

Bellinzona, der Hauptort des Schweizer Kantons Tessin, liegt nur wenige Kilometer vom nördlichen Ufer des Lago Maggiore entfernt. Von hier aus führen Wege, die seit Jahrtausenden von strategischer Bedeutung sind, weiter nach Norden hinauf zum Gotthard- und zum San-Bernardino-Pass. Sie machten Bellinzona zu einem wichtigen Tor zwischen dem Alpenraum und der norditalienischen Lombardei mit der nahegelegenen Metropole Mailand. Gleichzeitig ist Bellinzona mit dem Regionalkrankenhaus San Giovanni ein zentraler Gesundheitsstandort in der Region.

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Licht und Schatten

Das Greenspace ist eines der auffälligsten Bauwerke im Wissenschafts- und Technologiepark von Gijón. Dabei wirkt der Quader, der das eigentliche Gebäudevolumen bildet, eher unauffällig, schon fast asketisch. Eine vorgelagerte Pergola verwandelt diesen Eindruck jedoch ins Gegenteil. Sie erstreckt sich an der Frontseite fast über die gesamte Breite des Gebäudes und steigt im schrägen Winkel vom Boden bis zum Dach an. Dieses sehr präsente und ungewöhnliche Gestaltungselement zeugt vom wahren Charakter des Greenspace: Durch die erfolgreiche Verbindung von Architektur und Photovoltaik wurde hier eine hohe Energieeffizienz erreicht. Das Netto-Null-Energie-Gebäude erzeugt mehr Energie als es verbraucht.

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Neues Lernen zwischen alten Wegen

Zeitgleich zum 20-jährigen Jubiläum der Aufnahme Estlands in die Europäische Union und die NATO wurde im vergangenen Jahr eine Schule in der Stadt Narva eröffnet. Mit circa 55.000 Einwohnern ist Narva die drittgrößte Stadt Estlands und ein wichtiger Industriestandort. Geografisch ist sie nur durch einen Fluss, der ebenfalls Narva heißt, von Russland getrennt. So wurde Narva zum Zentrum der russischsprachigen Minderheit des Landes. Rund 95 % der Einwohner der Stadt gehören zu dieser Gruppe.

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Die Rückkehr des Königs

Ein Whisky braucht Zeit, um seinen Geschmack zu entfalten und um seinen Wert zu steigern. Eine Destillerie, die neu beginnt, ist deswegen auf eine gute Strategie angewiesen. Sie muss die Zeit überbrücken, in der zunächst nur junge Jahrgänge zum Verkauf angeboten werden können.

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Firstlose Wiedergeburt

Das belgische Waasmunster ist eine kleine Gemeinde zwischen Antwerpen und Gent in der flämischen Provinz Ostflandern. Umgeben von Feldern präsentiert der Ort selbst sich mit einem grünen Antlitz. Waldreiche Grundstücke bestimmen das Bild. Fast wirkt es, als seien die Häuser mit großzügigen Abständen direkt in eine weitläufige Parklandschaft hineingebaut worden. JUMA Architects erhielten den Auftrag, in diesem Umfeld ein aufgegebenes Haus aus dem Jahr 1987 zu neuem Leben zu erwecken.

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Nachts im Wald

Wie sollte ein Hotel aussehen, das sich von Bäumen umgeben optimal in ein natürliches Umfeld einfügt? Für die Betreiber des Hochseilgartens K1 gab es da nur eine passende Antwort. Jedes Hotelzimmer sollte als eigenes kleines Baumhaus gestaltet werden. Die praktische Umsetzung dieser Idee zeigt das Baumhaushotel K1 am Hochseilgarten in der Nähe von Odenthal im Bergischen Land. Mitten in der Natur bieten alle Baumhäuser einen dezent-luxuriösen Komfort. „Echo“ ist eines dieser Baumhäuser. Es besitzt eine Hülle, die mit Schindeln aus QUARTZ-ZINC bekleidet ist.

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Grüne Erneuerung

Das umfangreiche Hotelangebot in Paris macht es schwer, Übernachtungsgäste noch mit neuen Ideen zu begeistern. Doch genau das ist dem Hotel La Fantaisie in der Rue Cadet gelungen. Es liegt in einer engen Seitengasse des belebten 9. Pariser Arrondissements und positioniert sich mit einer grünen Zinkfassade und vielen Pflanzen als Rückzugsort inmitten der umtriebigen Großstadt. Gleichzeitig bilden diese grünen Akzente auch eine Anspielung auf die Geschichte des Standorts. Früher wurde die kleine Straße von Gemüsegärten und Gewächshäusern gesäumt, deren Produkte für den königlichen Hof bestimmt waren. Sogar ihren Namen verdankt die Straße einer Gärtnerfamilie. Bereits im 16. Jahrhundert sollen die Cadets im Dienste König Karls IX. gestanden haben.

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