Mit Schwung in Richtung Westen

Auf ihrem fast 1000 Kilometer langen Weg von Belarus bis zur Ostsee fließt die Memel auch an der Stadt Kaunas vorbei. Die zweitgrößte Stadt Litauens zählt zu den wichtigsten wirtschaftlichen Zentren des Landes. Hier haben sich viele – auch internationale – Unternehmen niedergelassen. Besonders die Textilindustrie ist in der Region historisch verwurzelt. Auch das Unternehmen „Kauno baldai“ hat seinen Stammsitz in Kaunas, direkt am Ufer der Memel. Der Name „Kauno baldai“ bedeutet „Möbel aus Kaunas“ und das Unternehmen hat sich seit fast 150 Jahren auf Polstermöbel spezialisiert. Allerdings reicht das Einzugsgebiet weit über Litauen hinaus. In Skandinavien, den Benelux-Staaten und in Deutschland herrscht eine starke Nachfrage nach den Polstermöbeln von Kauno baldai. Besonders in Deutschland hat das Unternehmen seinen Kundenstamm kontinuierlich ausgebaut und das Produktsortiment gezielt an die spezifischen Anforderungen des Marktes angepasst. Um sich für weiteres Wachstum zu wappnen, hat das Unternehmen nun ein neues Werk gebaut.

Mit Schwung in Richtung Westen weiterlesen

Grüne Erneuerung

Das umfangreiche Hotelangebot in Paris macht es schwer, Übernachtungsgäste noch mit neuen Ideen zu begeistern. Doch genau das ist dem Hotel La Fantaisie in der Rue Cadet gelungen. Es liegt in einer engen Seitengasse des belebten 9. Pariser Arrondissements und positioniert sich mit einer grünen Zinkfassade und vielen Pflanzen als Rückzugsort inmitten der umtriebigen Großstadt. Gleichzeitig bilden diese grünen Akzente auch eine Anspielung auf die Geschichte des Standorts. Früher wurde die kleine Straße von Gemüsegärten und Gewächshäusern gesäumt, deren Produkte für den königlichen Hof bestimmt waren. Sogar ihren Namen verdankt die Straße einer Gärtnerfamilie. Bereits im 16. Jahrhundert sollen die Cadets im Dienste König Karls IX. gestanden haben.

Grüne Erneuerung weiterlesen

Zug um Zug vom Bahnhof zum Bürogebäude

Die kleine Stadt Hässleholm liegt an einer der ersten beiden Eisenbahnstrecken in Schweden, auf denen dampfbetriebene Züge verkehrten. Auf älteren Schienenverbindungen zogen noch Pferde die Bahnen über das Land. Ab 1856 startete jedoch der Bau der „Södra Stambanan“ mit Malmö als Ausgangspunkt. Im Jahr 1860 erreichte diese „Südliche Stammbahn“ Hässleholm, bevor die Arbeiten in nördlicher Richtung voranschritten. Später wurde der Ort an weitere Verbindungen angebunden: Die Eisenbahn machte Hässleholm zu einem attraktiven Platz. Ursprünglich nicht mehr als ein großer Gutshof entwickelte es sich zu einer Ortschaft, die heute rund 19.500 Einwohner zählt.

Zug um Zug vom Bahnhof zum Bürogebäude weiterlesen