Bezahlbarer Wohnraum ist ein wichtiger Punkt auf der politischen Agenda vieler Parteien. Doch gerade in den dicht besiedelten Innenstädten fehlt oft der Platz für neue Gebäude. Und selbst wenn dieser vorhanden ist, steht eine vermehrte Bautätigkeit oft im Konflikt mit einer ökologisch sinnvollen Entsiegelung der Flächen. Auch in Hamburg wird nach Lösungen für dieses Dilemma gesucht. Die Elbmetropole ist in den letzten Jahren kontinuierlich gewachsen und mit rund 1,86 Millionen Einwohnern mittlerweile die zweitgrößte Stadt Deutschlands. Freie Flächen für neue Gebäude sind besonders in der Kernstadt kaum zu finden – und wenn, dann sind sie entsprechend teuer.
Doppelt aufgestockt und halb versteckt weiterlesenSchlagwort: Zinkschindeln
Neues Lernen zwischen alten Wegen
Zeitgleich zum 20-jährigen Jubiläum der Aufnahme Estlands in die Europäische Union und die NATO wurde im vergangenen Jahr eine Schule in der Stadt Narva eröffnet. Mit circa 55.000 Einwohnern ist Narva die drittgrößte Stadt Estlands und ein wichtiger Industriestandort. Geografisch ist sie nur durch einen Fluss, der ebenfalls Narva heißt, von Russland getrennt. So wurde Narva zum Zentrum der russischsprachigen Minderheit des Landes. Rund 95 % der Einwohner der Stadt gehören zu dieser Gruppe.
Neues Lernen zwischen alten Wegen weiterlesenGeschwisterpaar brilliert dank Zinkbekleidung
Wird ein neues Gebäude für ein bestehendes, recht homogenes Wohnumfeld geplant, stellt sich die Frage nach der Art der Einbettung. Soll sich das Gebäude unauffällig einfügen oder wagt es, aus dem einheitlichen Gesamtbild herauszutreten? Bei einem Neubau-Projekt in Zürich haben sich Menzi Bürgler Kuithan Architekten zu einem moderat eigenständigen Ansatz entschieden. In ein Umfeld aus traditionellen Häusern mit verputzten oder verklinkerten Fassaden haben sie zwei Gebäude gesetzt, die sich durch eine Fassaden-Bekleidung mit besonderen VMZINC-Schindeln auszeichnen. Auch wenn diese Fassaden zinktypisch elegant und zurückhaltend in Erscheinung treten, so erweisen sie sich in ihrem Umfeld doch als Blickfang.
Geschwisterpaar brilliert dank Zinkbekleidung weiterlesenHimmlische Verbindung
Neu-Delhis wichtigster Bahnhof hat eine Erweiterung bekommen, die den Wechsel zu anderen Transportmitteln deutlich verbessert. Ihr Name weist auf große Ambitionen hin: Der „Skywalk“ ist mehr als eine einfache Fußgängerbrücke. Das Architekturbüro Studio ISA hat sich für den Skywalk von einem astronomischen Observatorium inspirieren lassen. Dieses „Jantar Mantar“ liegt ebenfalls in der indischen Hauptstadt Neu-Delhi und zeichnet sich durch auffällige Rundungen und Wegführungen aus. Ein Maharadscha ließ es zu Beginn des 18. Jahrhunderts errichten, um die Bewegungen von Sonne, Sternen und Planeten vorherzusagen. Ähnliche Rundungen und Zugangswege sind auch zu einem zentralen Element des Skywalks geworden. Und mit etwas gutem Willen könnte man sagen, dass es bei der Planung auch darum ging, Bewegungen vorherzusagen und möglichst sinnvoll zu unterstützen, nämlich die Bewegungen der Passagiere von einem Verkehrsmittel zum nächsten.
Himmlische Verbindung weiterlesenGeschaffen aus dem Rot der Erde
Als der Gemeindeverband von Conques-Marcillac seinen neuen Verwaltungssitz in Auftrag gab, schwebte ihm ein Gebäude mit einer engen Verbindung zur eigenen Region vor Augen. Diese Nähe zu Land und Menschen hat das Architekturbüro CoCo Architecture konsequent verwirklicht. Die Architekten wählten Farben, Materialien und Know-how aus der heimischen Region im Süden Frankreichs, um die Einbindung in das hügelige Territorium des Marcillac-Tals zu verstärken. „La Maison du Territoire“ wurde der Verwaltungssitz folgerichtig getauft. Auf rund 1.600 m² finden hier Büros, Flächen für Vereine, ein Hilfszentrum für Senioren und ein Coworking Space ein neues Zuhause.
Geschaffen aus dem Rot der Erde weiterlesen