Bezahlbarer Wohnraum ist ein wichtiger Punkt auf der politischen Agenda vieler Parteien. Doch gerade in den dicht besiedelten Innenstädten fehlt oft der Platz für neue Gebäude. Und selbst wenn dieser vorhanden ist, steht eine vermehrte Bautätigkeit oft im Konflikt mit einer ökologisch sinnvollen Entsiegelung der Flächen. Auch in Hamburg wird nach Lösungen für dieses Dilemma gesucht. Die Elbmetropole ist in den letzten Jahren kontinuierlich gewachsen und mit rund 1,86 Millionen Einwohnern mittlerweile die zweitgrößte Stadt Deutschlands. Freie Flächen für neue Gebäude sind besonders in der Kernstadt kaum zu finden – und wenn, dann sind sie entsprechend teuer.
Doppelt aufgestockt und halb versteckt weiterlesenNeues Lernen zwischen alten Wegen
Zeitgleich zum 20-jährigen Jubiläum der Aufnahme Estlands in die Europäische Union und die NATO wurde im vergangenen Jahr eine Schule in der Stadt Narva eröffnet. Mit circa 55.000 Einwohnern ist Narva die drittgrößte Stadt Estlands und ein wichtiger Industriestandort. Geografisch ist sie nur durch einen Fluss, der ebenfalls Narva heißt, von Russland getrennt. So wurde Narva zum Zentrum der russischsprachigen Minderheit des Landes. Rund 95 % der Einwohner der Stadt gehören zu dieser Gruppe.
Neues Lernen zwischen alten Wegen weiterlesenDie Rückkehr des Königs
Ein Whisky braucht Zeit, um seinen Geschmack zu entfalten und um seinen Wert zu steigern. Eine Destillerie, die neu beginnt, ist deswegen auf eine gute Strategie angewiesen. Sie muss die Zeit überbrücken, in der zunächst nur junge Jahrgänge zum Verkauf angeboten werden können.
Die Rückkehr des Königs weiterlesenFirstlose Wiedergeburt
Das belgische Waasmunster ist eine kleine Gemeinde zwischen Antwerpen und Gent in der flämischen Provinz Ostflandern. Umgeben von Feldern präsentiert der Ort selbst sich mit einem grünen Antlitz. Waldreiche Grundstücke bestimmen das Bild. Fast wirkt es, als seien die Häuser mit großzügigen Abständen direkt in eine weitläufige Parklandschaft hineingebaut worden. JUMA Architects erhielten den Auftrag, in diesem Umfeld ein aufgegebenes Haus aus dem Jahr 1987 zu neuem Leben zu erwecken.
Firstlose Wiedergeburt weiterlesenNachts im Wald
Wie sollte ein Hotel aussehen, das sich von Bäumen umgeben optimal in ein natürliches Umfeld einfügt? Für die Betreiber des Hochseilgartens K1 gab es da nur eine passende Antwort. Jedes Hotelzimmer sollte als eigenes kleines Baumhaus gestaltet werden. Die praktische Umsetzung dieser Idee zeigt das Baumhaushotel K1 am Hochseilgarten in der Nähe von Odenthal im Bergischen Land. Mitten in der Natur bieten alle Baumhäuser einen dezent-luxuriösen Komfort. „Echo“ ist eines dieser Baumhäuser. Es besitzt eine Hülle, die mit Schindeln aus QUARTZ-ZINC bekleidet ist.
Nachts im Wald weiterlesenHeilsame Architektur im Strafvollzug
Kaum jemand würde beim Anblick des zweigeschossigen Gebäudes in der britischen Küstenstadt Southampton vermuten, dass sich hinter dem freundlichen Antlitz die humanere Version einer Justizvollzugsanstalt verbirgt. Das Gebäude fügt sich fast nahtlos in das viktorianisch geprägte Umfeld ein, doch das helle Ziegelmauerwerk und die grünen Zinkdächer weisen darauf hin, dass es sich um einen kompletten Neubau handelt. In der Straßenansicht präsentiert es sich wie ein Ensemble aus drei Einfamilienhäusern. Erst auf den zweiten Blick wird deutlich, dass die einzelnen Baukörper miteinander verbunden sind.
Heilsame Architektur im Strafvollzug weiterlesenGrüne Erneuerung
Das umfangreiche Hotelangebot in Paris macht es schwer, Übernachtungsgäste noch mit neuen Ideen zu begeistern. Doch genau das ist dem Hotel La Fantaisie in der Rue Cadet gelungen. Es liegt in einer engen Seitengasse des belebten 9. Pariser Arrondissements und positioniert sich mit einer grünen Zinkfassade und vielen Pflanzen als Rückzugsort inmitten der umtriebigen Großstadt. Gleichzeitig bilden diese grünen Akzente auch eine Anspielung auf die Geschichte des Standorts. Früher wurde die kleine Straße von Gemüsegärten und Gewächshäusern gesäumt, deren Produkte für den königlichen Hof bestimmt waren. Sogar ihren Namen verdankt die Straße einer Gärtnerfamilie. Bereits im 16. Jahrhundert sollen die Cadets im Dienste König Karls IX. gestanden haben.
Grüne Erneuerung weiterlesenRauf aufs Abstellgleis: Google stockt auf
Im Jahr 2001 beschäftigte Google nur einen einzigen Mitarbeiter in New York. Sein Arbeitsplatz: ein Café in Manhattan. Heute beherbergt die Stadt den zweitgrößten Standort des Konzerns. Mittlerweile sind in New York über 14.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für Google tätig. Rund 3.000 von ihnen sind 2024 in ein neues Gebäude gezogen. Es wurde auf einem ehemaligen Güterbahnhof errichtet. Wo früher das St. John’s Terminal stand, befindet sich heute Googles Hauptsitz für globale Geschäftsbeziehungen. An der Westseite von Manhattan gelegen, ist der neue Standort Teil des Google-Campus am Hudson Square, wo das Unternehmen eine Reihe weiterer Immobilien besitzt.
Rauf aufs Abstellgleis: Google stockt auf weiterlesenDem Wasser zeigen, wo’s lang geht
Wehre und Schleusen sind oft ausladende Bauwerke. Zu ihren Aufgaben zählt es, den Schiffsverkehr zu ermöglichen, den Wasserpegel für die Schifffahrt zu regulieren oder bei Hochwasser einen geregelten Abfluss zu ermöglichen. Auch an schmaleren Flussläufen oder Seitenarmen, wo das Wasser meist gemächlicher dahinfließt, erfüllen Wehre eine Funktion. Dies tut auch ein kleines Wehr im belgischen Sint-Baafs-Vijve einige Kilometer südwestlich von Gent. Hier reguliert es den Wasserstand in einem Nebenarm des Flusses Leie. Neben dem eigentlichen Wehr findet sich sogar eine Fischpassage, die den Fischen ihre oft schwierige Wanderung an dem Wehr vorbei erleichtert.
Dem Wasser zeigen, wo’s lang geht weiterlesenFür jeden Anlass die richtige Bekleidung
Der Schriftsteller Charles Dickens ließ seine Romanfigur Oliver Twist auf den Straßen des Londoner Stadtteils Clerkenwell ums Überleben kämpfen. Der fiktive Waisenjunge hatte es nicht leicht, denn Anfang des 19. Jahrhunderts herrschten dort Armut und Verbrechen. Heute hat sich das Bild komplett gewandelt. Clerkenwell ist ein gefragtes Viertel und ein Anziehungspunkt für viele Unternehmen und Agenturen aus der Designbranche. Geblieben ist die Farringdon Road, die schon zu Dickens‘ Zeiten durch das Stadtviertel führte.
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