Seit Jahrtausenden treibt es die Menschen über das Meer. Bis heute üben Kreuzfahrten ihren Reiz aus – sie führen hinter den Horizont, geben das Gefühl, zu unbekannten Ufern aufzubrechen. Ökologisch oft ein eher fragwürdiges Unterfangen, erfreuen sie sich dennoch einer ungebremsten ja sogar steigenden Beliebtheit. Durchs Bullauge zum Horizont weiterlesen
Die Qualität des Unvollkommenen
Vergleicht man die Dinge, welche die Natur hervorbringt mit denen, die Menschen schaffen, so fällt auf, welche Komplexität pflanzliche oder tierische Organismen besitzen. Die einzelnen Metallträger des Eiffelturms erscheinen uns auf den ersten Blick als unüberschaubares Durcheinander. Im Vergleich mit den Zweigen und Blättern eines Baums zeigt sich aber, wie geordnet der über 300 Meter hohe Turm erbaut wurde. Interessant dabei ist, dass beide Beispiele dem Auge des Betrachters gefallen.

Der einfache Weg zu einer komplexen Fassade
Die Melbourne School of Design scheint auf den ersten Blick von einer aufwendigen Fassadenkonstruktion umhüllt zu sein. Doch der Schein trügt, ein Blick hinter die Kulissen zeigt, dass für das aufsehenerregende Äußere eine relativ einfache Konstruktion aus perforierten Zinkprofilen verantwortlich ist. Der einfache Weg zu einer komplexen Fassade weiterlesen
Bedachung mit Struktur

Im Zuge der industriellen Revolution des 19. Jahrhunderts begann man, Metalle in Fabriken in bis dahin ungekannten Mengen herzustellen. Auch Zink gehörte hierzu. Bei einer bestimmten Temperatur gelang es, den Werkstoff durch walzen in Bleche zu formen, und nun stellte sich die Frage nach seinen Einsatzmöglichkeiten. Bedachung mit Struktur weiterlesen
Schattenfugen auf dem Dach
Das 19. Jahrhundert kannte für das Material Zink die sogenannte Rinnendeckung zur Eindeckung von Dachterrassen oder Balkonen. Die Technik zeichnet sich zum einen dadurch aus, dass sie auf sehr flach geneigte Flächen angewandt wurde. Zum anderen bietet sie keine Stolperfallen, welche bei einer Eindeckung mit einem Leisten- oder dem Stehfalzsystem nicht zu vermeiden gewesen wären. Die Wasserführung erfolgte über kleine Rinnen, welche zwischen den einzelnen Blechen angebracht und mit einem Profil geschlossen wurden.

Zweite Jugend für verwaiste Textilfabrik
Seit den 1930er Jahren behauptet sich eine kleine Textilfabrik im belgischen Kortrijk gegen die zunehmende Urbanisierung in ihrem Umfeld. Im Laufe der Jahrzehnte umschlossen immer mehr Wohngebäude die mittlerweile leerstehende Produktionsstätte. Lange Zeit blieb die Fabrik inklusive angeschlossener Direktorenwohnung ungenutzt und unbewohnt. Sie entwickelte sich zu einem störenden Fremdkörper, dem die Nachbarn gerne den Garaus gemacht hätten. Das änderte sich erst mit Caroline Vanbiervliet. Die Architektin war auf der Suche nach einem Heim für ihre fünfköpfige Familie samt neuen Räumlichkeiten für ihr Architekturbüro. Zweite Jugend für verwaiste Textilfabrik weiterlesen
Jetzt geht’s rund

Schalenkonstruktionen aus Beton bieten die Möglichkeit, große Flächen mit äußerst wenig Material zu überspannen. Ein wunderbares Beispiel hierfür ist der „Teepott“ in Warnemünde mit seinem Dach aus drei hyperbolischen Paraboloidschalen. Zusammen mit dem Leuchtturm wurde er zum Wahrzeichen der Stadt. Jetzt geht’s rund weiterlesen
Alter Hafen setzt neuen Kurs
Es ist nicht ganz einfach, einen stimmigen Übergang zwischen zwei Stadtvierteln mit unterschiedlichen Funktionen zu finden, noch dazu, wenn sie sich in der Bebauung deutlich unterscheiden. In Wismar ist dies gelungen. In der alten Hansestadt vermitteln nun zwei markante Neubauten zwischen den Speichern des ehemaligen Hafenviertels und den Gebäuden der benachbarten Altstadt. Das funktioniert über eine Staffelung der Dachflächen sowie durch verklinkerte Fassaden und Giebel. Die Schifferhus und Lotsenhus getauften Gebäude beherbergen 32 Ferienwohnungen und mehrere flexibel aufteilbare Gewerbeeinheiten. Alter Hafen setzt neuen Kurs weiterlesen
Ein neues Kleid

Der Buckingham Palast wurde in den letzten Jahrhunderten mehrfach umgebaut. Die Hauptfassade, welche wir heute sehen, ist ein Ergebnis der Umbaumaßnahmen des frühen 20. Jahrhunderts. Falls dem altehrwürdigen Gebäude in Zukunft nochmals eine solche Auffrischung zugutekommt, werden neben Aspekten des Denkmalschutzes sicherlich auch Maßnahmen zur energetischen Ertüchtigung mit einfließen. Denn neben dem Wunsch nach einer neuen Ästhetik ist Bauherren heute vor allem die energetische Leistung einer Fassade wichtig. Ein Großteil des Baubestandes aus den 60er und 70er Jahren entspricht nicht mehr den heutigen Anforderungen. Eine sehr große Anzahl an Bestandsgebäuden wird deshalb jährlich nachträglich an der Fassade gedämmt. Die Wahl des einzusetzenden Systems sollte aber nicht nur aufgrund der Anschaffungskosten getroffen werden. Auch die Wartungs- und Instandhaltungskosten, die Lebensdauer der Fassadenbekleidung sowie ökologische Gesichtspunkte sollten einbezogen werden. Ein neues Kleid weiterlesen
Tiere suchen ein Zuhause – VMZINC hat‘s gebaut
Hoch hinaus ging es in unserem letzten Blogbeitrag. Diesmal ändern wir die Blickrichtung und zeigen, dass Einfamilienhäuser noch lange nicht die kleinsten Bauwerke sind, die sich mit VMZINC realisieren lassen. Es geht noch zierlicher. Die Bewohner laufen dann allerdings eher auf vier Pfoten als auf zwei Beinen oder sie erheben sich in die Lüfte. Tiere suchen ein Zuhause – VMZINC hat‘s gebaut weiterlesen