Das prägende Erlebnis

Gebäude lassen sich aus verschiedenen Entfernungen betrachten. Nähern wir uns einem Bauwerk, so geben uns verschiedene Maßstäbe unterschiedliche Informationen. Sie lassen uns Dinge entdecken, zuvor Bekanntes neu interpretieren. Da ist zunächst das Gebäude als Ganzes. Es reagiert auf seine Umgebung durch seine Form, seine Farbe, seine Materialität. Nähern wir uns weiter, werden immer mehr Details sichtbar, schließlich treten feinste Muster und Strukturen hervor. Stehen wir direkt vor einer Wand können wir dann beispielsweise die Maserung von Hölzern oder von Natursteinen erkennen.

Holzmaserung klein Das prägende Erlebnis weiterlesen

Die Landesgalerie bittet zum Tanz

Die „Tänzerin von Krems“, so wird die neue Kunststätte der Stadt an der Donau häufig genannt. Jeder Schritt um die Landesgalerie Niederösterreich herum eröffnet eine weitere Ansicht auf die mehrfach gewölbten Fassaden. Mal scheint das Gebäude fast in sich zusammen zu sinken, mal spielt es seine imposante, hoch aufragende Präsenz aus. Das Volumen entzieht sich immer wieder einer umfassenden Einschätzung. Um die nordwestliche Gebäudekante als Achse herum verdrehen und verformen sich die Seitenflächen, das Bauwerk windet sich um sich selbst und verjüngt sich zusätzlich nach oben. Die kreisende Tänzerin lässt ihr Kleid fliegen. Die Landesgalerie bittet zum Tanz weiterlesen

Ein Manta im Auftrag Ihrer Majestät

Manta-Rochen gehören zu den spektakulärsten Bewohnern der Ozeane. Mit riesigen Flügeln ausgestattet, gleiten sie eher durchs Wasser, als zu schwimmen. Die Architekten von Fereday Pollard aus London ließen sich von der beeindruckenden Silhouette der Meeresbewohner inspirieren, als sie sich an den Entwurf der Abbey Wood Station machten. Ein Manta im Auftrag Ihrer Majestät weiterlesen

E pluribus unum

„Aus vielen eins“ lautet der inoffizielle Wahlspruch der Vereinigten Staaten von Amerika. Diese gesellschaftliche Vision lässt sich auch als architektonisches Prinzip anwenden. Betrachten wir beispielsweise die vielen einzelnen Ziegel einer alten Backsteinwand, unterschiedlich in Farbe und produktionsbedingt leicht abweichend in den Abmessungen, ergibt sich in einigem Abstand das Bild einer einheitlichen Fläche. Aus den vielen kleinen einzelnen Bauelementen entsteht eine neue Qualität.

backsteinwand sw klein E pluribus unum weiterlesen

Architektur im Dienste der Gesundheit

Menschen mit einer lebensbedrohlichen Krankheit erleben den Gang zum Arzt oft als einen Weg ins Ungewisse – voll von Angst und Hoffnung. Alles, was diesen Gang erträglicher und klarer werden lässt, ist eine Hilfe für die Betroffenen. Selbst das Praxisgebäude kann im Rahmen der Umstände seinen Teil dazu beitragen, beispielsweise indem es Besucher durch seine Gestaltung willkommen heißt und ihnen einen Ort anbietet, an dem sie sich geborgen fühlen können. Architektur im Dienste der Gesundheit weiterlesen

Zink als Wertanlage

In der Nachbarschaft des Büros von VM Building Solutions in der Schweiz wird gerade ein altes Betriebsgebäude saniert. Nach der Aufstockung mit zusätzlichen Attikawohnungen bekommt das Haus nun eine neue Außenhülle. Ein näherer Blick auf den Bauprozess und seine Herausforderungen lohnt. Denn diese Hülle zeichnet sich durch eine hinterlüftete Fassade mit hochwertigen, handgefertigten Schindeln in der Oberfläche QUARTZ-ZINC aus. Zink als Wertanlage weiterlesen

Kleiderwahl Teil 3

Crystal-Palace klein
Crystal Palace, London, 1851, Architekt: Joseph Paxton

Beim Crystal Palace in London setzt sich das modulare Raster der Fassade im glasgedeckten Tonnendach fort. Es entsteht ein für das Auge des Betrachters logischer Rhythmus, der die gesamte Gebäudehülle zu einer Einheit werden lässt. Ob aus funktionalen oder ästhetischen Gründen, manchmal erfordert der Entwurf eines Gebäudes die gleichen Strukturen an Dach und Fassade. Kleiderwahl Teil 3 weiterlesen