Zeitgemäße Wohnkonzepte setzen gerne auf die Gemeinschaft und ein Miteinander der Generationen. Ein Architekturbüro aus Zürich geht einen anderen Weg. Es stellt dem Leben in der Gemeinschaft das Recht auf Anonymität zur Seite. Das Mietwohnhaus MinMax schafft zwar auch einen Rahmen für gemeinschaftliches Wohnen, verpflichtet aber nicht dazu. Edelaar Mosayebi Inderbitzin Architekten sehen Anonymität als integralen Bestandteil des städtischen Lebens. Architektur mit Recht auf Anonymität weiterlesen
Kategorie: Fassade
Kleiderwahl Teil 2

Kombination unterschiedlicher Materialien an der Fassade
Komplexität und Widerspruch lautet ein wichtiges Werk der Architekturtheorie von Robert Venturi. Er beschreibt hierin, dass es immer dann interessant wird, wenn ein regelmäßiges Muster oder Raster durchbrochen wird. Die Gebäudehülle funktioniert hierbei nach den gleichen Gesetzen und Zusammenhängen wie die Kleidung, die wir täglich tragen. Den Anlässen entsprechend kombinieren wir verschieden Farben und Webmuster miteinander und akzentuieren unsere Garderobe durch ein zusätzliches Accessoire, einen Kontrapunkt. Kleiderwahl Teil 2 weiterlesen
Die Alchemie von Licht und Schatten
Licht und Schatten stehen oft beispielhaft für den Gegensatz von Gut und Böse. Aus ihrem Aufeinandertreffen entwickelt sich höchste Spannung. Auch in der Architektur ist das Spiel mit Licht und Schatten ein elementarer Bestandteil. Doch der Architekt ist kein Drehbuchautor. Er hat nicht die Aufgabe, dem Licht zum Sieg zu verhelfen. Seine Kunst ist es, Licht und Schatten zu einem harmonischen Ganzen zu vereinen. Die Alchemie von Licht und Schatten weiterlesen
Kleiderwahl Teil 1
Bei der Kleidung, die wir täglich tragen, kombinieren wir Farben, Muster und Materialien miteinander. Für diese Auswahl spielen nicht nur die Wetterbedingungen eine Rolle, sondern auch der jeweilige Anlass. So treten wir dann kontrastreich oder dezent in Erscheinung, stechen aus der Masse heraus oder gehen in ihr auf. Bei einer Gebäudehülle ist dies nicht anders. Neben technischen Zwängen gilt es auch, die der Bauaufgabe angemessene Wirkung zu beachten. Dabei werden Materialien miteinander kombiniert und in Beziehung zueinander gebracht.

Die Fassade besteht nur aus Beton- und Glasflächen
Kind der Liebe in Zink gehüllt
Das kleine Künstleratelier an der schottischen Küste von Kintyre fügt sich unauffällig in die Weite der Landschaft ein. Erst bei näherer Betrachtung treten die eigenwilligen Details in Erscheinung. Die Architekten von Studio Weave aus London beschwören eine mystische Stimmung herauf und nennen ihr Werk prosaisch „ein Kind der Liebe von Fels und Heimat“. Kind der Liebe in Zink gehüllt weiterlesen
Darf‘s ein bisschen mehr sein?

Über das rein technisch und funktional Notwendige hinauszugehen, ist ein Ansatz, der in der Architekturgeschichte regelmäßig wiederkehrt. Manche meinen, dass Architektur erst dann beginnt. Darf‘s ein bisschen mehr sein? weiterlesen
Zen in der Kunst ein Zink-Dach zu bauen
Kunsthandwerk aus Japan zeichnet sich oft durch Klarheit und Einfachheit aus. Die Geisteshaltung des Zen-Buddhismus entfaltet dabei eine starke Wirkung. Mit Klarheit und Einfachheit im Blick ist auch der Entwurf für das Schulungszentrum der Hachijuni-Bank in Nagano entstanden. Zen in der Kunst ein Zink-Dach zu bauen weiterlesen
Transparent oder opak?
Raum und Licht gelten als Grundbestandteile von Architektur und der Lichteinfall ist essentiell für unser Raumempfinden. Transparente und opake Bereiche bestimmen in jeweils unterschiedlichem Verhältnis eine Fassade. Die Skala reicht hierbei von 0 bis 100 Prozent. Meist befinden sich offene zu geschlossenen Bereichen in einem bestimmten Verhältnis zueinander, aber es gibt auch Extreme. Beispiele hierfür sind vollverglaste Vorhangfassaden oder Fassaden ganz ohne Fenster wie bei einem Museumsgebäude.

In den vermeintlichen Fensteröffnungen stehen Skulpturen. Die Hauptfassade ist opak.
Transparent oder opak? weiterlesen
Das Hochhaus: Bösewicht der Architektur?
Bei uns in Deutschland sind Hochhäuser ein viel diskutiertes Thema. Nur langsam gelingt es ihnen, ihren schlechten Ruf abzuschütteln. Städtebauprojekte mit einer großen Zahl an spartanisch ausgestatteten Bauwerken haben hier viel ideellen Schaden hinterlassen. Bis heute ist Deutschland kein Hochhaus-freundliches Land. Das Hochhaus: Bösewicht der Architektur? weiterlesen
Tief oder flach?
Vermeintlich waren die Fassaden aus unterschiedlichen Epochen bis zu Beginn des 20. Jahrhunderts dreidimensional. Vorsprünge, Pilaster, Lisenen, Gesimse und weitere Elemente prägten mal intensiv, mal zurückhaltend das Bild bei vielen Bauaufgaben. Aber es gab auch in vergangenen Jahrhunderten bereits ein anderes Konzept. Die Fassaden der Fachwerkhäuser scheinen oftmals fast eben zu sein. Putzflächen, Holz und Fenster wechseln einander ab, aber letztere können in der Ebene der Außenwand liegen.
Eine neue Ästhetik

Die großen Glasflächen treten nur wenige Zentimeter hervor.