Peekay Steel Castings ist ein Unternehmen, das seit über 70 Jahren in der Stahlbranche tätig ist und Gussteile für die Öl- und Gasindustrie herstellt. In Bengaluru (ehemals Bangalore) hat das Unternehmen nun ein Werk für modernste Fertigungsverfahren errichtet. Im Mittelpunkt der Anlagen steht der 3D-Druck. Mit dieser Technologie können Sandformen für klassische Metallgussverfahren werkzeuglos hergestellt werden. Peekay Steel reagiert damit auf die Anforderungen eines Marktes, der nach immer komplexeren Formen, kleinen Stückzahlen und flexiblen Lieferzeiten verlangt. Dafür wurde eine der weltweit größten 3D-Fertigungsmaschinen für das Sanddruck-Verfahren angeschafft. Der Wandel vom traditionellen Stahlunternehmen zum technologischen Vorreiter ist für Kunden und Mitarbeiter schon beim Anblick des neuen Werks sichtbar. Eine markante Außenhülle aus Zink unterstreicht die neue Ausrichtung von Peekay Steel Castings.
Wandel sichtbar gemacht weiterlesenSchlagwort: Zinkfassade
In Zink gereift
Nicht nur Athletinnen und Athleten messen sich im sportlichen Wettkampf. Auch Käsesorten konkurrieren miteinander um die Medaillenplätze. Im Jahr 2023 wurde in der Schweiz die erste Raclette-Weltmeisterschaft ausgetragen. Gekürt wurden die Sieger in drei käsigen Kategorien. In einer von diesen konnte sich die Käserei Seiler aus Giswil im Schweizer Kanton Obwalden den ersten Platz sichern. Seiler zählt zu den größten Käsereien der Schweiz. Der Traditionsbetrieb mit einer fast hundertjährigen Geschichte hat seinen Standort erst vor wenigen Jahren nach Giswil verlegt und dort einen neuen Produktionsbetrieb errichtet. Eine geeignete Lagerstätte für rund 90.000 Käselaibe fand das Unternehmen in einem nur wenige Kilometer entfernten Felsenkeller im Inneren der umliegenden Berge.
In Zink gereift weiterlesenLifestyle statt Tubenkäse
Vielen Norwegenreisenden ist der Käse aus der Tube sicher noch gut in Erinnerung. Auch in Reiseführern über das Land der Fjorde wird diese etwas kurios anmutende kulinarische Eigenheit gerne erwähnt. Herstellungsort der Tubenspeise war lange Zeit eine Fabrik in der Hafenstadt Bergen im Stadtviertel Damsgård. Das Fabrikgebäude wurde von Jens Bull entworfen und im Jahr 1913 erbaut. In den Jahren 1933 und 1934 übernahm die Firma Kavli die Produktionsstätte und verlegte ihren Sitz an den neuen Standort. Von nun an wurden hier nicht nur der Käse aus der Tube, sondern auch Primula, der erste haltbare Schmelzkäse, hergestellt. Die käsigen Innovationen wurden fortan in viele andere Länder exportiert. Erst 1984 wanderte die Produktion weiter an einen anderen Ort. Seither wurde das Gebäude an verschiedene Unternehmen vermietet.
Lifestyle statt Tubenkäse weiterlesenRuhesitz mit Benefits
Historische Gutshäuser und Stallungen stehen nicht nur in Deutschland häufig unter Denkmalschutz. In der Regel ist dann für eine Umwandlung in modernen Wohnraum ein enger Rahmen vorgegeben. Deutlich mehr Freiheiten hatte das Architekturbüro CDC Studio bei einem Projekt in Bartlow, das mit einer alten Scheune begann. In dem kleinen Ort südwestlich von Cambridge bekam das Team von einem pensionierten Ehepaar den Auftrag, ein Gebäude zu entwerfen, das diesem als Altersruhesitz dienen sollte. Allerdings brachten die beiden ihre ganz eigenen Vorstellungen mit. Einerseits wollten sie sich zu zweit in dem Haus nicht verloren fühlen, andererseits sollte das Gebäude die Möglichkeit bieten, die restliche Familie bei längeren Besuchen zu beherbergen oder andere Dorfbewohner zu größeren Festen einzuladen. Denn das kleine englische Dorf, das schon im Jahr 1967 vom Schienenverkehr abgeschnitten wurde, hat außer einem Pub wenig Infrastruktur für seine Bewohner zu bieten.
Ruhesitz mit Benefits weiterlesenOhne Anfang und Ende
Es ist noch gar nicht so lange her, dass Universitätsbibliotheken den Eindruck heiliger Hallen vermittelten, in denen jedes Geräusch ein unerwünschter Störfaktor war. Das Learning Center der Université de Haute-Alsace im elsässischen Mulhouse wirbt für ein zeitgemäßeres Konzept. Natürlich gibt es auch hier traditionelle Bücherregale. Rund ein Drittel der 73.000 gedruckten Exemplare der Bibliothek stehen für den direkten, „analogen“ Zugriff zur Verfügung. Das Learning Center ist jedoch weit mehr als die Fortführung einer traditionellen Universitätsbibliothek.
Ohne Anfang und Ende weiterlesenSternenhimmel auf Erden
Der kleine französische Ort Le Clion-sur-Mer hat mit dem Salle-Joséphine-Baker einen neuen Gemeindesaal erhalten. Er glänzt tagsüber mit einer ausdrucksstarken Erscheinung und erstrahlt nachts mit einer leuchtenden Fassade. Damit wandelt er ein wenig auf den Spuren seiner berühmten Namenspatin, die zunächst als Tänzerin, Schauspielerin und Sängerin die Menschen verzauberte und später ihre Bekanntheit nutzte, um für mehr Toleranz und Menschlichkeit einzutreten. Anfang des letzten Jahrhunderts in den USA geboren, nahm Josephine Baker im Jahr 1937 die französische Staatsbürgerschaft an. Alsbald schloss sie sich als aktive Widerstandskämpferin gegen den Nationalsozialismus der Résistance an. Zeit ihres Lebens setzte sie sich immer wieder gegen Rassismus und für die Freiheit und Gleichheit aller Menschen unabhängig von Nationalität, Hautfarbe oder Religion ein. Jahrzehnte nach ihrem Tod im Jahr 1975 wurde sie 2021 mit einem Platz im Panthéon, der nationalen Ruhmeshalle Frankreichs und Grabstätte berühmter Persönlichkeiten des Landes, geehrt.
Sternenhimmel auf Erden weiterlesenAusblick mit Fluchtpunkt
Das Zusammenspiel von Alt und Neu ist ein Thema mit unzähligen Variationen. In dicht besiedelten Innenstädten stellt sich stets die Frage, wie neue Gebäude zu Bestandsbauwerken in Beziehung treten. Besondere Bedeutung bekommt diese Fragestellung, wenn der Neubau ein bestehendes Gebäude erweitern soll. Ein Beispiel für ein solches Projekt ist das nach seinem Standort „36 Ferragus“ benannte Wohnhaus im französischen Aubervilliers. PietriArchitectes aus Paris zeichnen für dieses Projekt verantwortlich. Sie haben das neue Gebäude mit sichtbaren Kontrasten in einen eher heterogenen Straßenzug eingebunden. Dieser ist geprägt von Einfamilien- und Reihenhäusern aus unterschiedlichen Zeitepochen und in verschiedenen Größen.
Ausblick mit Fluchtpunkt weiterlesenVielfalt als Konzept
Von Manchester City bis zur Irischen See sind es über 60 Kilometer. Dennoch ist es der Stadt gelungen, den drittgrößten Seehafen Englands zu etablieren. Angestoßen wurde dieser Schritt durch den Niedergang der Industrie in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Manchester verlegte sich zwangsweise mehr auf den Handel. Doch die Küstenstadt Liverpool kontrollierte den Weg zum Meer und schmälerte die Gewinne durch hohe Hafengebühren. Diese machten den Weitertransport von Waren mit kleineren Schiffen über die natürlichen Wasserwege unrentabel. Manchester löste das Problem mit einem neuen Kanal, der groß genug war, um Seeschiffen den direkten Zugang zur Stadt zu eröffnen.
Vielfalt als Konzept weiterlesenGeschwisterpaar brilliert dank Zinkbekleidung
Wird ein neues Gebäude für ein bestehendes, recht homogenes Wohnumfeld geplant, stellt sich die Frage nach der Art der Einbettung. Soll sich das Gebäude unauffällig einfügen oder wagt es, aus dem einheitlichen Gesamtbild herauszutreten? Bei einem Neubau-Projekt in Zürich haben sich Menzi Bürgler Kuithan Architekten zu einem moderat eigenständigen Ansatz entschieden. In ein Umfeld aus traditionellen Häusern mit verputzten oder verklinkerten Fassaden haben sie zwei Gebäude gesetzt, die sich durch eine Fassaden-Bekleidung mit besonderen VMZINC-Schindeln auszeichnen. Auch wenn diese Fassaden zinktypisch elegant und zurückhaltend in Erscheinung treten, so erweisen sie sich in ihrem Umfeld doch als Blickfang.
Geschwisterpaar brilliert dank Zinkbekleidung weiterlesenHakuna Matata, Aufstockung mit Dschungelflair
Marvila, ein lange vernachlässigtes Viertel in Portugals Hauptstadt Lissabon, nimmt an Fahrt auf. Dank seiner Nähe zum Stadtzentrum wächst es mit öffentlichen und privaten Investitionen in Milliardenhöhe rasant. Viele Galerien, Cafés, Restaurants und Craft-Beer Brauereien haben sich schon angesiedelt. Marvila erstreckt sich am Ufer des weitläufigen Rio Tejo, kurz bevor dieser in den Atlantik mündet. In der Vergangenheit teilten Hafenanlagen, Industrie und gewerbliche Bereiche die am Fluss gelegenen Gegenden des Viertels unter sich auf. Doch das Bild hat sich gewandelt, mit neu entstandenen kulturellen und kulinarischen Angeboten ist Marvila en Vogue und seine Anziehungskraft als Wohn- und Lebensraum ist gewachsen. Wohnflächen stehen nun mit Gewerbeflächen im Konkurrenzkampf. Eine Gebäude-Aufstockung erwies sich als praktikable und zeitgemäße Möglichkeit, hier neuen Wohnraum zu schaffen.
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