Der Schriftsteller Charles Dickens ließ seine Romanfigur Oliver Twist auf den Straßen des Londoner Stadtteils Clerkenwell ums Überleben kämpfen. Der fiktive Waisenjunge hatte es nicht leicht, denn Anfang des 19. Jahrhunderts herrschten dort Armut und Verbrechen. Heute hat sich das Bild komplett gewandelt. Clerkenwell ist ein gefragtes Viertel und ein Anziehungspunkt für viele Unternehmen und Agenturen aus der Designbranche. Geblieben ist die Farringdon Road, die schon zu Dickens‘ Zeiten durch das Stadtviertel führte.
Für jeden Anlass die richtige Bekleidung weiterlesenDem Handel geht ein Licht auf
Im Dezember prägen die Weihnachtsmärkte mit ihren stimmungsvoll beleuchteten Ständen und Hütten wieder das Bild vieler deutscher Innenstädte. Doch Märkte gibt es in den unterschiedlichsten Formen. Außerhalb der winterlichen Festtage sind Wochenmärkte mit mobilen Ständen ein gewohnter Anblick. Daneben gibt es auch noch die großen Markthallen, in denen ohne Pause Waren gehandelt werden. Der neue städtische Markt in der kleinen portugiesischen Ortschaft Vila Nova de Foz Côa beschreitet einen etwas anderen Weg.
Dem Handel geht ein Licht auf weiterlesenVergangenheit und Gegenwart im Einklang
Treppen verbinden nicht nur die Geschosse eines Gebäudes miteinander, sondern stellen im Notfall auch die sichersten Flucht- und Rettungswege aus den oberen Etagen dar. In der Regel werden die zentralen und am besten zugänglichen Treppen eines Gebäudes eigens als Fluchttreppen vorgesehen. Für sie gelten besonders strenge Brandschutzanforderungen, die abhängig von den Eigenschaften und der Funktion des Gebäudes variieren.
Vergangenheit und Gegenwart im Einklang weiterlesenSozialer Wohnungsbau mit Weitblick
Die öffentlichen Wohnungsämter zählen zu den wichtigsten Säulen des sozialen Wohnungsbaus in Frankreich. Actis ist ein solcher öffentlicher Anbieter von Sozialwohnungen in Grenoble, der größten Stadt im französischen Alpenvorland. Im Flaubert-Viertel von Grenoble ließ Actis nun ein Gebäude mit 56 Sozialwohnungen errichten, das in vielerlei Hinsicht als wegweisend angesehen werden kann.
Sozialer Wohnungsbau mit Weitblick weiterlesenWandel sichtbar gemacht
Peekay Steel Castings ist ein Unternehmen, das seit über 70 Jahren in der Stahlbranche tätig ist und Gussteile für die Öl- und Gasindustrie herstellt. In Bengaluru (ehemals Bangalore) hat das Unternehmen nun ein Werk für modernste Fertigungsverfahren errichtet. Im Mittelpunkt der Anlagen steht der 3D-Druck. Mit dieser Technologie können Sandformen für klassische Metallgussverfahren werkzeuglos hergestellt werden. Peekay Steel reagiert damit auf die Anforderungen eines Marktes, der nach immer komplexeren Formen, kleinen Stückzahlen und flexiblen Lieferzeiten verlangt. Dafür wurde eine der weltweit größten 3D-Fertigungsmaschinen für das Sanddruck-Verfahren angeschafft. Der Wandel vom traditionellen Stahlunternehmen zum technologischen Vorreiter ist für Kunden und Mitarbeiter schon beim Anblick des neuen Werks sichtbar. Eine markante Außenhülle aus Zink unterstreicht die neue Ausrichtung von Peekay Steel Castings.
Wandel sichtbar gemacht weiterlesenIn Zink gereift
Nicht nur Athletinnen und Athleten messen sich im sportlichen Wettkampf. Auch Käsesorten konkurrieren miteinander um die Medaillenplätze. Im Jahr 2023 wurde in der Schweiz die erste Raclette-Weltmeisterschaft ausgetragen. Gekürt wurden die Sieger in drei käsigen Kategorien. In einer von diesen konnte sich die Käserei Seiler aus Giswil im Schweizer Kanton Obwalden den ersten Platz sichern. Seiler zählt zu den größten Käsereien der Schweiz. Der Traditionsbetrieb mit einer fast hundertjährigen Geschichte hat seinen Standort erst vor wenigen Jahren nach Giswil verlegt und dort einen neuen Produktionsbetrieb errichtet. Eine geeignete Lagerstätte für rund 90.000 Käselaibe fand das Unternehmen in einem nur wenige Kilometer entfernten Felsenkeller im Inneren der umliegenden Berge.
In Zink gereift weiterlesenGekröntes Wissen
In der belgischen Stadt Lüttich ist mit dem „B3“ ein neues Mehrzweckgebäude entstanden, das sich selbstbewusst im Viertel Outremeuse am Ufer der Maas präsentiert. Ein breites Band aus hellem, perforiertem Zink umhüllt die oberen Stockwerke wie ein Diadem.
Gekröntes Wissen weiterlesenSanfter Auftritt
In den letzten Jahren haben sich viele städtische Bibliotheken neu ausgerichtet und setzen vermehrt auf digitale Angebote und Arbeitsplätze. So wollen sie besonders bei jungen Menschen Interesse für ihre Dienstleistungen wecken. Mit der neuen Natalia-Ginzburg-Bibliothek beschreitet die Gemeinde Castel Maggiore einen anderen Weg: Sie gab ein Gebäude in Auftrag, das sich einer traditionellen Wissens- und Kulturvermittlung verschreibt. Um trotzdem gegen die digitale Konkurrenz von Streamingdiensten und Social Networks bestehen zu können, erweiterte die kleine italienische Gemeinde im Norden Bolognas die Anforderungen an das analoge Portfolio ihrer Bibliothek. In dem neuen Gebäude sollten der ausleihbaren Literatur Veranstaltungen, Ausstellungen und Konferenzen zur Seite treten.
Sanfter Auftritt weiterlesenGut durchmischt
Die Wohnanlage Fellentor liegt unmittelbar neben dem Bahnhof der kleinen Marktgemeinde Lauterach im österreichischen Vorarlberg. Diese Lage an einer gut frequentierten Bahnlinie hatte großen Einfluss auf die Erschließung des Grundstücks und die Positionierung der fünf Gebäude. Sie gruppieren sich wie eine Wagenburg rund um einen freien Bereich im Inneren. Durch gestaffelte Gebäudehöhen schirmen sie die Bewohner vor dem Lärm und der Betriebsamkeit ab, welche die exponierte Lage am Bahnhof und an den Bahngleisen mit sich bringt. Die beiden direkt den Gleisen zugewandten Gebäude wachsen sechs beziehungsweise fünf Stockwerke in die Höhe. Bei den weiter abgewandten Wohnhäusern sinkt die Höhe über vier bis auf drei Geschosse ab.
Gut durchmischt weiterlesenLifestyle statt Tubenkäse
Vielen Norwegenreisenden ist der Käse aus der Tube sicher noch gut in Erinnerung. Auch in Reiseführern über das Land der Fjorde wird diese etwas kurios anmutende kulinarische Eigenheit gerne erwähnt. Herstellungsort der Tubenspeise war lange Zeit eine Fabrik in der Hafenstadt Bergen im Stadtviertel Damsgård. Das Fabrikgebäude wurde von Jens Bull entworfen und im Jahr 1913 erbaut. In den Jahren 1933 und 1934 übernahm die Firma Kavli die Produktionsstätte und verlegte ihren Sitz an den neuen Standort. Von nun an wurden hier nicht nur der Käse aus der Tube, sondern auch Primula, der erste haltbare Schmelzkäse, hergestellt. Die käsigen Innovationen wurden fortan in viele andere Länder exportiert. Erst 1984 wanderte die Produktion weiter an einen anderen Ort. Seither wurde das Gebäude an verschiedene Unternehmen vermietet.
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