Heilsame Architektur im Strafvollzug

Kaum jemand würde beim Anblick des zweigeschossigen Gebäudes in der britischen Küstenstadt Southampton vermuten, dass sich hinter dem freundlichen Antlitz die humanere Version einer Justizvollzugsanstalt verbirgt. Das Gebäude fügt sich fast nahtlos in das viktorianisch geprägte Umfeld ein, doch das helle Ziegelmauerwerk und die grünen Zinkdächer weisen darauf hin, dass es sich um einen kompletten Neubau handelt. In der Straßenansicht präsentiert es sich wie ein Ensemble aus drei Einfamilienhäusern. Erst auf den zweiten Blick wird deutlich, dass die einzelnen Baukörper miteinander verbunden sind.

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Grüne Erneuerung

Das umfangreiche Hotelangebot in Paris macht es schwer, Übernachtungsgäste noch mit neuen Ideen zu begeistern. Doch genau das ist dem Hotel La Fantaisie in der Rue Cadet gelungen. Es liegt in einer engen Seitengasse des belebten 9. Pariser Arrondissements und positioniert sich mit einer grünen Zinkfassade und vielen Pflanzen als Rückzugsort inmitten der umtriebigen Großstadt. Gleichzeitig bilden diese grünen Akzente auch eine Anspielung auf die Geschichte des Standorts. Früher wurde die kleine Straße von Gemüsegärten und Gewächshäusern gesäumt, deren Produkte für den königlichen Hof bestimmt waren. Sogar ihren Namen verdankt die Straße einer Gärtnerfamilie. Bereits im 16. Jahrhundert sollen die Cadets im Dienste König Karls IX. gestanden haben.

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Rauf aufs Abstellgleis: Google stockt auf

Im Jahr 2001 beschäftigte Google nur einen einzigen Mitarbeiter in New York. Sein Arbeitsplatz: ein Café in Manhattan. Heute beherbergt die Stadt den zweitgrößten Standort des Konzerns. Mittlerweile sind in New York über 14.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für Google tätig. Rund 3.000 von ihnen sind 2024 in ein neues Gebäude gezogen. Es wurde auf einem ehemaligen Güterbahnhof errichtet. Wo früher das St. John’s Terminal stand, befindet sich heute Googles Hauptsitz für globale Geschäftsbeziehungen. An der Westseite von Manhattan gelegen, ist der neue Standort Teil des Google-Campus am Hudson Square, wo das Unternehmen eine Reihe weiterer Immobilien besitzt.

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Dem Wasser zeigen, wo’s lang geht

Wehre und Schleusen sind oft ausladende Bauwerke. Zu ihren Aufgaben zählt es, den Schiffsverkehr zu ermöglichen, den Wasserpegel für die Schifffahrt zu regulieren oder bei Hochwasser einen geregelten Abfluss zu ermöglichen. Auch an schmaleren Flussläufen oder Seitenarmen, wo das Wasser meist gemächlicher dahinfließt, erfüllen Wehre eine Funktion. Dies tut auch ein kleines Wehr im belgischen Sint-Baafs-Vijve einige Kilometer südwestlich von Gent. Hier reguliert es den Wasserstand in einem Nebenarm des Flusses Leie. Neben dem eigentlichen Wehr findet sich sogar eine Fischpassage, die den Fischen ihre oft schwierige Wanderung an dem Wehr vorbei erleichtert.

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Für jeden Anlass die richtige Bekleidung

Der Schriftsteller Charles Dickens ließ seine Romanfigur Oliver Twist auf den Straßen des Londoner Stadtteils Clerkenwell ums Überleben kämpfen. Der fiktive Waisenjunge hatte es nicht leicht, denn Anfang des 19. Jahrhunderts herrschten dort Armut und Verbrechen. Heute hat sich das Bild komplett gewandelt. Clerkenwell ist ein gefragtes Viertel und ein Anziehungspunkt für viele Unternehmen und Agenturen aus der Designbranche. Geblieben ist die Farringdon Road, die schon zu Dickens‘ Zeiten durch das Stadtviertel führte.

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Dem Handel geht ein Licht auf

Im Dezember prägen die Weihnachtsmärkte mit ihren stimmungsvoll beleuchteten Ständen und Hütten wieder das Bild vieler deutscher Innenstädte. Doch Märkte gibt es in den unterschiedlichsten Formen. Außerhalb der winterlichen Festtage sind Wochenmärkte mit mobilen Ständen ein gewohnter Anblick. Daneben gibt es auch noch die großen Markthallen, in denen ohne Pause Waren gehandelt werden. Der neue städtische Markt in der kleinen portugiesischen Ortschaft Vila Nova de Foz Côa beschreitet einen etwas anderen Weg.

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Vergangenheit und Gegenwart im Einklang

Treppen verbinden nicht nur die Geschosse eines Gebäudes miteinander, sondern stellen im Notfall auch die sichersten Flucht- und Rettungswege aus den oberen Etagen dar. In der Regel werden die zentralen und am besten zugänglichen Treppen eines Gebäudes eigens als Fluchttreppen vorgesehen. Für sie gelten besonders strenge Brandschutzanforderungen, die abhängig von den Eigenschaften und der Funktion des Gebäudes variieren.

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Sozialer Wohnungsbau mit Weitblick

Die öffentlichen Wohnungsämter zählen zu den wichtigsten Säulen des sozialen Wohnungsbaus in Frankreich. Actis ist ein solcher öffentlicher Anbieter von Sozialwohnungen in Grenoble, der größten Stadt im französischen Alpenvorland. Im Flaubert-Viertel von Grenoble ließ Actis nun ein Gebäude mit 56 Sozialwohnungen errichten, das in vielerlei Hinsicht als wegweisend angesehen werden kann.

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Wandel sichtbar gemacht

Peekay Steel Castings ist ein Unternehmen, das seit über 70 Jahren in der Stahlbranche tätig ist und Gussteile für die Öl- und Gasindustrie herstellt. In Bengaluru (ehemals Bangalore) hat das Unternehmen nun ein Werk für modernste Fertigungsverfahren errichtet. Im Mittelpunkt der Anlagen steht der 3D-Druck. Mit dieser Technologie können Sandformen für klassische Metallgussverfahren werkzeuglos hergestellt werden. Peekay Steel reagiert damit auf die Anforderungen eines Marktes, der nach immer komplexeren Formen, kleinen Stückzahlen und flexiblen Lieferzeiten verlangt. Dafür wurde eine der weltweit größten 3D-Fertigungsmaschinen für das Sanddruck-Verfahren angeschafft. Der Wandel vom traditionellen Stahlunternehmen zum technologischen Vorreiter ist für Kunden und Mitarbeiter schon beim Anblick des neuen Werks sichtbar. Eine markante Außenhülle aus Zink unterstreicht die neue Ausrichtung von Peekay Steel Castings.

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In Zink gereift

Nicht nur Athletinnen und Athleten messen sich im sportlichen Wettkampf. Auch Käsesorten konkurrieren miteinander um die Medaillenplätze. Im Jahr 2023 wurde in der Schweiz die erste Raclette-Weltmeisterschaft ausgetragen. Gekürt wurden die Sieger in drei käsigen Kategorien. In einer von diesen konnte sich die Käserei Seiler aus Giswil im Schweizer Kanton Obwalden den ersten Platz sichern. Seiler zählt zu den größten Käsereien der Schweiz. Der Traditionsbetrieb mit einer fast hundertjährigen Geschichte hat seinen Standort erst vor wenigen Jahren nach Giswil verlegt und dort einen neuen Produktionsbetrieb errichtet. Eine geeignete Lagerstätte für rund 90.000 Käselaibe fand das Unternehmen in einem nur wenige Kilometer entfernten Felsenkeller im Inneren der umliegenden Berge.

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